Hypnose und Meditation

Zunächst einmal ist schon viel zu Meditation gesagt und geschrieben worden. Die verschiedenen Ansätze der Meditation haben unterschiedliche Herangehensweisen und teilweise auch unterschiedliche Zielrichtungen. Eine grobe Übersicht über das Thema Meditation finden Sie hier. Allen Ansätzen gemeinsam ist, dass ein veränderter Bewusstseinszustand angestrebt wird. Allen Menschen gemeinsam, die meditieren ist, dass sie durch das Meditieren einen positiven Effekt erreichen wollen. Dieser positive Effekt kann in einer körperlichen oder geistigen Entspannung liegen, er kann in einer positiveren Stimmung liegen und nach oben sind da keine Grenzen gesetzt. Fernöstliche Meditationstechniken streben die körperliche und seelische Unsterblichkeit an.

Das ist sicher nichts, was ich ihnen versprechen kann, wenn Sie mit mir meditieren. Zwischen der Entspannung und der Unsterblichkeit liegen aber noch ganz viele Zwischenziele, die mit der Meditation erreicht werden können.

Wenn Sie sich nun fragen, was die Hypnose mit Meditation zu tun hat, so ist die Antwort zweigeteilt.

Die erste Antwort ist die folgende: Hypnose und Meditation haben, je nachdem wen man fragt, ganz unterschiedliche Definitionen. Alle Definitionen lassen sich jedoch auf die folgende Essenz zusammenführen: Während Hypnose fast immer über den Bewusstseinszustand Trance, von außen gesteuert oder auch durch Selbsthypnose, aktiv versucht Veränderungen zu erzielen; versucht die Meditation durch ein induziertes Gefühl der Einheit mit sich selber, der Welt und „Allem“ eine Entspannung und damit positive Bewusstseinszustände zu erreichen. Beide Aspekte zielen also auf Veränderungen im inneren des Menschen ab, die nur durch reine Willensentscheidungen so nicht zu erreichen sind. Meditation hat in der Volksmeinung eine durchweg positive Tonalität. Hypnose wird vor allem durch den hohen Anspruch an Wirksamkeit und durch spektakulären Showhypnosen eher kritisch gesehen. Es wird also zunächst einmal klar zwischen Hypnose und Meditation unterschieden, weil ich bei Meditation im Mittelpunkt stehe und Kontrolle habe und bei Hypnose mutmaßlich von außen etwas getan wird. Meditation ist dabei ein eher weiches Verfahren, während Hypnose als etwas mit mehr Kraft betrachtet wird.

Die zweite Antwort ist die folgende: Hypnose und Meditation lassen sich perfekt kombinieren. Bei beiden Verfahren ist es notwendig, dass der Trainer auf den Kunden eingeht, oder in Fachsprache – Rapport herstellt. Nachdem dies sichergestellt ist, leitet der Trainer den Kunden zur Erreichung seiner persönlichen Ziele und versucht sicherzustellen, dass diese erreichten Ziele auch nach der Sitzung Bestand haben. Dabei setzt er verschiedene Techniken ein, die den Kunden dort abholen, wo er ist. Nur wenn der Kunde sich wohl fühlt und für sich selber positive Effekte daraus zieht, wird er mit der Behandlung fortfahren. Beide Verfahren können dies getrennt voneinander leisten. Kombiniert sind sie oft noch effektiver.

Wenn Sie auf entspannte Weise etwas verändern möchten, sprechen Sie mich wegen einer Kombination für Meditation und Hypnose an. Gerne auch für Gruppen-Coaching.