Nikotinsucht

Vielleicht haben Sie es auch schon einmal oder schon mehrfach versucht. Sie haben den Wunsch, sich das Rauchen abzugewöhnen und haben es sich ganz feste vorgenommen. Sie waren guten Willens und haben auch verschiedene Methoden ausprobiert, Ihren Entschluss mit festem Willen umzusetzen. Irgendwann sind Sie dann doch wieder schwach geworden.

Einigen Rauchern gelingt es, sich mit reiner Willenskraft von der Sucht nach Rauchen zu befreien. Das Risiko dabei ist, dass durch diese starke Anstrengung und die damit verbundene Verkrampfung unangenehme Folgen auftreten. Diese Folgen sind oft Reizbarkeit und Gewichtszunahme.

Den meisten Menschen gelingt es jedoch nicht, alleine durch Willenskraft zum Nichtraucher zu werden. Das ist auch einfach erklärbar. Rauchen ist leider nicht nur eine unangenehme Gewohnheit, die man einfach ablegen kann, wenn es einem danach ist. Viele Spezialisten sind sich einig, dass es sich beim Rauchen um eine Sucht handelt – und zwar eine Nikotinsucht.

Diese Abhängikeit lässt sich einfach bewältigen, wenn neben dem bewussten Willen auch das Unterbewusstsein in die gleiche Richtung zielt. An dieser Stelle ist die Hypnose das Mittel der Wahl. Die Hypnose kann ihre durchschlagende Wirkung erst dann entfalten, wenn der Raucher den festen Wunsch hat, Nichtraucher zu werden. Der feste Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören ist dann der Nährboden, auf dem durch die Hypnose die gewünschte Wirkung erzeugt.

Unter diesen Voraussetzungen wird durch die Hypnose der bewusste Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören, durch einen entsprechenden Wunsch im Unterbewusstsein ergänzt. Das schließt auch ein, dass Vorbehalte, die das Unterbewusstsein bisher gegen die Raucherentwöhnung eingesetzt hat, beseitigt werden. Dieses gemeinsame Verfolgen des selben Wunsches durch Bewusstsein und Unterbewusstsein sind die besten Voraussetzungen, dass der Wunsch auch in die Realität umgesetzt wird.

Dieses Vorgehen ist umso verständlicher, wenn man sich bewust ist, dass das Rauchen nicht nur ein Verhalten wie jedes andere ist, sondern eine echte Sucht. An dieser Stelle versagt dann der reine Wille und ist eine weitere Unterstützung notwendig. Woran merkt man, dass es sich beim Rauchen um eine Sucht handelt:

Entzugssymptome: Jeder, der schon einmal versucht hat, das Rauchen alleine durch Willenskraft aufzugeben, kennt die Symptome, die sofort oder nach einigen Tagen auftreten. Es fängt an mit Reizbarkeit, Unruhe und Konzetrationsschwierigkeiten. Oft ist ein gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme zu beobachten. Nach einiger Zeit treten oft zusätzlich Schlafstörungen und depressive Stimmung auf.

Suchtkreislauf: Oft fürchten Raucher sich vor den oben beschriebenen Suchtsymptomen und um sie zu vermeiden, gehen sie der Sucht weiter nach.

Kontrollverlust: Raucher merken oft gar nicht, wie viele Zigaretten sie konsumieren. Erst wenn die Packung leer ist oder die Vorräte im Schrank aufgebraucht sind, wird ihnen bewusst, wie viel sie rauchen. Ohne einen klaren Willen, mit dem Rauchen aufzuhören, wird diese Erkenntnis ganz schnell wieder verdrängt.

Ignorieren der Folgen: Die negativen Folgen sind, nicht erst seit den Sprüchen auf den Zigarettenpackungen, jedem Raucher bewusst. Selbst wenn der Raucher schon die ersten Folgen an sich selber beobachten kann, raucht er weiter. Viele Raucher merken schon erste Anzeichen einer chronischen Bronchitis oder der sogenannten COPD und nehmen sich immer wieder vor aufzuhöre. Nur wenige Prozent schaffen es, diesen Wunsch in die Realität umzusetzen.

Mit Hilfe der Hypnose können bei der Raucherentwöhnung viele der Entzugssymptome vermieden oder zumindest stark reduziert werden. Dem Raucher wird der lange Kampf mit sich selber erspart und schon nach der Hynose ist er Nichtraucher und fühlt sich auch als solcher – atmet tief durch und genießt sein Leben ohne Zigaretten.